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Jetzt bewerben: Innovationspreis Baden-Württemberg 2023

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg schreibt den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg aus. Bis zum 31. Mai 2022 können sich kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk und technologischer Dienstleistung bewerben.

Der Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg ist eine Auszeichnung für mittelständische Unternehmen für die Umsetzung unkonventioneller Ideen und Verfahren in innovative Produkte und Dienstleistungen.

Der Innovationspreis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird von der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft ein Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro an ein junges Unternehmen vergeben.

Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich zu bewerben, gibt es unter www.innovationspreis-bw.de.

Neue Technologien für Patient*innen ‐ Translationale Plattform für die Nanosensor‐basierte medizinische Diagnostik

Durch die Digitalisierung in der Medizin wird auch die Patient-Arzt-Beziehung verändert. Videosprechstunden werden zunehmend den Arztbesuch ersetzen und zeitkritische oder therapiebegleitende Analysen müssen dann als Selbsttest des Patienten durchführbar sein. Die so gewonnenen Patientendaten ermöglichen es dem Telearzt, die Therapie direkt auf die persönlichen Bedürfnisse des Patienten abzustimmen. So werden Nebenwirkungen reduziert, Überlebenschancen erhöht und Behandlungskosten gesenkt. Das Projekt bündelt technologische Fortschritte in Molekularmedizin, Nanotechnologie und Digitaltechnik, um die baden-württembergische Industrie auf die nächste Diagnostik-Generation vorzubereiten. Ein therapiebegleitender Selbsttest für Nierentransplantationspatienten sowie ein Patientenselbsttest, der antibiotikaresistente Erreger und Entzündungen erkennt, dienen als Demonstratoren für zukünftige Anwendungen in der Telemedizin oder durch das Pflegepersonal.

Bericht zum Projekt.

Konferenzbeitrag microTEC Südwest Cluster Konferenz

Unser Vortrag "Molekültransfer in Säugerzellen mittels einzelner Sub-Nanosekunden Laserpulse" wurde für die microTEC Südwest Cluster Konferenz angenommen.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stehen Vernetzung und Austausch zu wichtigen Zukunftstrends und neuen Anwendungsfeldern der Mikrosystemtechnik.

 

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Kooperationsprojekt

In Zusammenarbeit mit einer Hochschule forschen wir zum Thema – biologische Evaluierung additiv gefertigter multiskaliger 3D-Substrater für Wachstum und Differenzierung von Prä-Osteoblasten. Ziel ist es, eine effiziente Herstellung von Mikro-Nano-Hybridstrukturen sowie deren biologischen Evaluierung am Beispiel der Besiedlung mit Vorläuferzellen von knochenbildenden Zellen. Diese nehmen eine Schlüsselrolle bei Heilungsprozessen während der Integration von Knochenimplantaten ein.

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We are pleased to announce our NEW paper in Journal of Optics Continuum on Two-photon polymerization for random rough surface preparation.

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We are pleased to announce our NEW paper in Journal of Sensors on Continuous Sizing and Identification of Microplastics in Water.

Bewilligung MWFK Projektes

In Zusammenarbeit mit weiteren Partner erhielten wir die Bewilligung eines MWFK Antrages zum Thema – Hyperspektrale Bildgebung für die Qualitätssicherung im Lebensmittelbereich. Ziel ist es, Problembereiche und Risikofaktoren von Waren und Gütern zu erkennen. Mit Hilfe dieser Technologie können Lebensmittelkrisen verhindert werden, weil sie sichere und qualitativ hochwertige Lebensmittel garantiert.

Weitere Infos hier.

Projekt CellPulse: Publikation und Fortsetzung im Rahmen der „Prototypenförderung für innovative Technologien“

Im gemeinsam von den Forschungsvereinigungen F.O.M. und DECHEMA am ILM durchgeführten IGF Projekt CellPulse konnte der Funktionsnachweis für einen Aufbau zur reversiblen Permeabilisierung lebender Zellen mittels einzelner Laserpulse in vitro erbracht werden. Das Verfahren stieß auf großes Interesse bei den Unternehmen des projektbegleitenden Ausschusses, weil es einen ortskontrollierten, standardisierten und markerfreien Transfer von Substanzen in das Zytoplasma von Zellen in hohem Durchsatz ermöglicht. Die Ergebnisse von CellPulse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift "Journal of Biophotonics" veröffentlicht. Zielanwendungen der Technologie sind u.a. ein Laserpuls-vermittelter Antigentransfer in Immunzellen für ex vivo Vakzinierungsverfahren oder die Zellmanipulation in mikrofluidischen Applikationen (bspw. Einzelzelldruck, Organ-on-Chip etc).

Eine Weiterentwicklung des Aufbaus zum Prototypen wird nun durch das Land Baden-Württemberg und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Projekt CellPulse 2 gefördert.  Das ILM strebt an, das Verfahren weiter zu automatisieren und die Effizienz des Molekültransfers zu erhöhen. Als Transfer-Pate beteiligt sich mit Dr. Marco Springer (Biolyticon) ein ausgewiesener Experte für immunologische Therapieverfahren, insbesondere auf dem Gebiet der Tumorimmunologie. Am Projektende soll ein biomedizinischer Funktionsnachweis für ex vivo-Vakzinierungsverfahren durch die gezielte Manipulation von Immunzellen erfolgen. Im Erfolgsfall schließt der Prototyp eine Technologielücke im Bereich der personalisierten Immuntherapie und weist Potential auf, synergistisch mit anderen bereits vom Land geförderten Projekten wie bspw. dem RegioWIN Leuchtturmprojekt „Biologicals Development Center“ zu wirken. Dort sollen biotechnologisch hergestellte Proteine, sogenannte Biologicals, schnell in die Anwendung gebracht werden. Die in CellPulse 2 zu realisierenden Entwicklungen ermöglichen mit einer Laser-vermittelten direkten Einbringung von Biologicals in das Zytoplasma von Zielzellen die Umgehung vielfältiger Probleme, die mit der Formulierung von Biologicals einhergehen. Neben der Vereinfachung der GMP-konformen Herstellung der zu verabreichenden Wirkstoffe (und damit auch einer signifikanten Beschleunigung des Herstellungsprozesses) werden Verbesserungen in Effizienz und Standardisierungsgrad erwartet. Dadurch ist letztendlich auch eine Vereinfachung von Zulassungsverfahren zu erwarten, da neben dem reinen Biological keine körperfremde Chemikalie verabreicht wird.

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