Aktuelles

Advanced Summer Science Camp

Anlässlich des internationalen Jahr des Lichts 2015 beteiligt sich das ILM am Advanced Summer Science Camp im Rahmen der Ulmer 3-Generationen-Uni (u3gu).

Drei Gruppen von Kindern, in Begleitung von Senioren, werden am 3. und 4. August am ILM das Phänomen Fluoreszenz in Theorie und Experimenten kennen lernen. Als Krönung werden Untersuchungen am Laser Scanning Mikroskop durchgeführt, wo lebende Zellen mit Hilfe von Fluoreszenz bis in ihre innere Struktur durchleuchtet werden.

ILM erhält Grundfinanzierung in Höhe von etwas über 1,5 Millionen Euro

Der Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg Peter Hofelich hat am 15. Mai 2015 zusammen mit Regierungsdirektor Georg Haag vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg persönlich den Förderbescheid über eine Grundfinanzierung in Höhe von etwas mehr als 1,5 Millionen Euro an die stellvertretenden Institutsdirektoren Dr. Karl Stock und Prof. Dr. Alwin Kienle und den Verwaltungsleiter Wolfgang Strauß übergeben. Staatssekretär Hofelich und Regierungsdirektor Haag nutzten die Gelegenheit, sich über die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte des ILM informieren zu lassen.

ILM auf der OPTATEC Frankfurt

Das  ILM - Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik stellt dieses Jahr den 3D-Topografie-Inspektor zum ersten Mal auf der Optatec vor. Der 3D-Inspektor ist besonders für die Bauteil-, Platinen und Werkzeugprüfung, Schichtdickenvermessung und für Reverse Engineering geeignet. Er erfasst problemlos enge Hohlräume und Hinterschneidungen. Alle gängigen Materialen und Oberflächenqualitäten können gescannt werden. Sie finden uns auf dem Messestand von POG, Halle 3, Stand C40 vom 20 .Mai -  22 .Mai 2014 in Frankfurt

ILM erhält Grundfinanzierung in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro

Der Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg Ingo Rust hat am 16. April 2014 perönlich den Förderbescheid über eine Grundfinanzierung in Höhe von 1,491 Millionen Euro an den Institutsdirektor Prof. Dr. Raimund Hibst übergeben. Staaatssekretär Rust nutzte die Gelegenheit, um sich über die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte des ILM zu informieren.

ILM auf der Control 2014

Das Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik stellt dieses Jahr den 3D-Topografie-Inspektor auf der Control in Stuttgart vor. Der 3D-Inspektor ist besonders für die Bauteil-, Platinen und Werkzeugprüfung, Schichtdickenvermessung und für Reverse Engineering geeignet. Er erfasst problemlos enge Hohlräume und Hinterschneidungen. Alle gängigen Materialen und Oberflächenqualitäten können gescannt werden. Überzeugen sie sich auf unserem Stand 7220/5 vom 6.Mai - 9.Mai 2014 in Stuttgart.

Lasersachkundekurs

Gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Lasermedizin müssen für die Anwendung von medizinischen Lasern entsprechende Sachkenntnisse nachgewiesen werden. Ein derartiger Sachkundekurse findet am 19. März 2014 von 9:00 bis ca. 18:00 Uhr am ILM statt.

Der behandelte Stoff gliedert sich in:

  • Physik des Lasers
  • Lichtausbreitung und Wechselwirkung von Laserlicht in biologischem Gewebe
  • Lasersicherheit in Theorie und Praxis
  • Klinische Anwendungen
  • Demonstrationen und hands-on-Übungen

Der Kurs richtet sich an alle, die im medizinischen Bereich Laser einsetzen, vom Arzt über das medizinische Assistenzpersonal bis hin zum Medizintechniker. Der Umfang der einzelnen Blöcke ist so bemessen, dass die Kursteilnehmer gleichzeitig die Kenntnisse zur Erlangung der Sachkunde für Laserschutzbeauftragte erwerben können, wie sie nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaften (VBG) bzw. der Gesetzlichen Unfallversicherer (GUV) gefordert werden.

Termine, Kursprogramme und Anmeldung

Auskunft und Anmeldung: Fr. Gruoner, Tel. +49 (0)731 / 14 29 - 511, Fax: +49 (0)731 / 14 29 - 442

Design-Optimierung von Nanotherapeutika: Krebszell-spezifische „Adressierung“ von Wirkstoffen erhöht Effizienz in der experimentellen Tumortherapie

Viele Substanzen weisen eine hohe Wirksamkeit gegen Krebszellen auf, können jedoch aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen oder aufgrund fehlender Stabilität im Organismus nicht in der Tumortherapie eingesetzt werden. Die Verpackung solcher Substanzen in kleinste Nanoträger erlaubt theoretisch einen Schutz der Wirkstoffe gegen biochemische Einflüsse im Körper, sowie eine gezielte Adressierung des Wirkstoffes an den Tumor.

In einer Pilotstudie konnten Wissenschaftler des ILM und der Universität Ulm (Institut für anorganische Chemie II, Institut für Naturheilkunde und klinische Pharmakologie) in internationaler Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Turku (Finnland) nun zeigen, dass Therapeutika-befüllte Nanoträger aus mesoporösem Siliziumoxid, deren Oberflächen mit Folsäure-Molekülen bestückt wurden, in Tumoren mit Folsäure-Rezeptormolekülen eine verstärkte Wirkung aufweisen. Tumore, denen der Folsäure-Rezeptor fehlt, wurden durch die mittels Folsäure adressierten Therapeutika hingegen deutlich weniger effizient im Wachstum gehindert. Die Wissenschaftler nutzten für ihre Studien Transplantate humaner Brustkrebs- und Prostatakrebs-Zelllinien auf der Chorioallantoismembran des befruchteten Hühnereis (CAM-Modell), einem vergleichsweise einfachen und kostengünstigen Tierversuchs-Ersatzmodell, das jedoch im Vergleich zum üblicherweise genutzten Mausmodell für diesen Zweck eine vielversprechende Alternative mit weitgehend äquivalenter Aussagekraft darstellt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass neben der passiven Anreicherung (sog. Enhanced Permeability and Retention [EPR]-Effekt), die für Nanoträger bestimmter Größe aufgrund der besonderen physiologischen Gegebenheiten im Tumor stattfindet, auch eine spezifische Nanoträger-Tumorzell-Interaktion (sog. sekundäres Targeting) relevant für den therapeutischen Erfolg ist.

Die gegenwärtig raschen Fortschritte in Tumorgenomik und Nanotechnologie könnten in Zukunft eine systematische Herstellung maßgeschneiderter Nanoträger für eine individualisierte Krebstherapie ermöglichen, wenn gleichzeitig leistungsfähige Hochdurchsatz-Analyseverfahren für eine Optimierung ihrer Spezifität und Funktionalität entwickelt werden. Die Autoren sind zuversichtlich, dass das in der vorliegenden Studie verwendete CAM-Modell ein essentieller Baustein einer solchen Evaluierungskette sein kann. In zukünftigen Arbeiten sollen komplexere Bibliotheken von Nanoträgern unter Verwendung von Tumorzelllinien mit regulierbarer Expression tumorspezifischer Rezeptoren in vitro vorselektiert und anschließend im CAM-Modell evaluiert werden. Neben einer gezielten Optimierung der Nanoträger, die dann mit individuell wirksamen Therapeutika befüllt werden können, erhoffen sich die Partner durch die Verwendung weitgehend standardisierter Testsysteme zusätzlich eine signifikante Reduktion der Tierexperimente, die im Vorfeld klinischer Studien erforderlich sind.

Die Ergebnisse der Gemeinschaftsstudie wurden in der Fachzeitschrift Nanomedicine (London) veröffentlicht (http://dx.doi.org/10.2217/nnm.13.62).

ILM und Cubert GmbH in der Reihe "Fortschritt bewahren" der Volksbank Ulm-Biberach eG

Im Rahmen ihres 150-jährigen Bestehens hat sich die Volksbank Ulm-Biberach eG auf die Suche nach herausragenden Zukunftsprojekten in der Region begeben und ist auch am ILM fündig geworden. Hier forschen und entwickeln ehemalige Mitarbeiter des ILM in der Firmenausgründung Cubert GmbH auf dem Gebiet der bildgebenden Spektroskopie mit vielen möglichen Anwendung für die Lebensmittelprüfung, Agrarwissenschaft, Lebenswissenschaften und die Medizin. Die ausführlich Vorstellung der Firmengründer und ihres Projekt und die Interviews lesen Sie auf den Hier klicken, um externen Link in neuem Fenster zu öffnenSeiten der Volksbank Ulm-Biberach eG.

ILM und Cubert GmbH stellen gemeinsam auf der CONTROL 2013 aus

Zur Control 2013 stellt das Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik sein neuentwickeltes, berührungsloses Topographieerfassungssystem „SUNO 3D“ vor. Das SUNO 3D basiert auf der chromatisch kodierten konfokalen Abstandsmessung, die eine zerstörungsfreie 100%-Konturprüfung von Bauteilem ermöglicht. Bei diesem neuartigen multifokalen Messsystem wird die Oberfläche des Prüflings an über 1000 Messpunkten simultan ohne Scanning innerhalb weniger Millisekunden vermessen. Daraus ergibt sich der Vorteil einer in sich verzerrungsfreien 3D Punktewolke mit bester Tiefenauflösung. Eine Steigerung der lateralen Auflösung kann durch wiederholte Messungen aus unterschiedlichen Ansichten auf die Probe errreicht werden. Die konfokale Basistechnologie ermöglicht, die Topographie fast aller Oberflächen und Materialien (reflektierend bis volumenstreuend) und ohne zusätzliche Hilfsmittel (z. B. Coatings) zu erfassen.

Dieses Messsystem erlaubt ebenso die Vermessungen enger Hohlräume mit einem Aspektverhältnis von bis zu 1/10, da Detektions- und Anregungsstrahlengang identisch sind. Es zeichnet durch seine robuste Technik und einfache Bedienung aus. Das Messsystem schließt somit in punkto Messgenauigkeit (10µm) und Messgeschwindigkeit (ca. 30mm²/s) die Lücke zwischen Portalmessmaschinen und 3D-Flächenscan-Systemen und bietet gleichzeitig ein sehr flexibles Anwendungsgebiet.

Das Einsatzgebiet dieses Messsystems umfasst zahlreiche Branchen. Es kann sowohl in der Bauteil- und Werkzeugprüfung, Wareneingangskontrolle, zur Qualitätssicherung oder im Bereich Reverse Engineering eingesetzt werden.

Im Rahmen von Entwicklungs- und Forschungsprojekten bieten wir auch individuell angepasste Lösungen an. Darüber können Sie sich gerne in einem persönlichen Gespräch mit uns informieren.

Institut für Lasertechnologien
in der Medizin und Meßtechnik
Dr. Karl Stock
Helmholtzstraße 12
D-89081 Ulm
Tel. +49 (0) 731 / 1429-220
Fax +49 (0) 731 / 1429-442

 

Schutz vor optischer Strahlung

Die unsachgemäße Anwendung von optischer Strahlung kann zu Schäden am Auge oder an der Haut führen. Die entsprechenden Grenzwerte und Schutzmaßnahmen sind in zwei Rechtsvorschriften festgelegt:

·    Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (OStrV)
·    Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSG)

Diese umfassen zum einen die medizinische Applikation von Lasern oder inkohärentem Licht (z.B. IPL), zum anderen die Gefährdung durch allgemeine Lichtexposition (z.B. Beleuchtung, Schweißbogen, Sonnenstrahlung).
Das ILM bietet für die verschiedenen Zielgruppen, z.B. Arztpraxen, Kosmetikstudios, Sicherheitsbeauftragte von Firmen, maßgeschneiderte Kurse an. Der nächste ist ein Sachkundekurs zum Laserschutzbeauftragten am 20. März im ILM.

 

Ihre Anfrage richten Sie bitte an:
Martin Keßler
Helmholtzstr. 12
89081 Ulm, Germany
+49 (0) 731 1429 - 113