Girls'Day am ILM

Am Girls'Day am 23. April 2026 tauchst du in die faszinierende Welt der Forschung ein! Triff unsere Wissenschaftler*innen und erlebe spannende Experimente mit Laser, Licht, Plasma und Zellen hautnah.

Als Hilfs-Wissenschaftlerin wirst du bei uns experimentieren, mit deinen Händen begreifen und mit Labor- sowie Industriegeräten forschen. Deine Themen:

  • Unsichtbare Welten entdecken – bring Proben von Zuhause mit und beobachte sie unter dem Mikroskop.
  • 3D-Druck in Aktion – werde selbst kreativ bei der additiven Fertigung.
  • Wassertropfen tanzen lassen – verändere Oberflächen mit Plasma und lass Tropfen rutschen, springen oder kugeln.

Alles, was du dafür brauchst, ist Wissensdurst – und ein paar Keime von zuhause. Ein Testkit zur Probennahme schicken wir dir vorher zu damit wir dann gemeinsam im Labor deine unsichtbaren Mitbewohner entdecken können.

Lass dich überraschen und mitreißen, wie spannend und vielfältig Forschung am ILM ist. Tauche ein in die Welt der Wissenschaftlerinnen und entdecke einen Beruf, den du vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hattest!

➡️Hier klicken für die Anmeldung: https://www.girls-day.de

 

Girls'Day am ILM

Veröffentlichung: Visuelles Erscheinungsbild von Blutgefäßen

Obwohl Blut immer rot ist, erscheinen Venen unter der Haut blau – ein physikalisches Phänomen, das Wissenschaftler seit Jahrhunderten fasziniert. Am ILM wurde nun experimentell untersucht, wie Licht, Haut und Blut diese Farbwahrnehmung hervorruft. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden im Fachjournal Biomedical Optics Express unter dem Titel Visual appearance of blood vessels: a phantom study veröffentlicht.

Für die Studie wurden Silikon-basierte Hautphantome entwickelt, die die optischen Eigenschaften von Haut und Blut realistisch nachbilden. In diese Modelle wurden Gefäße unterschiedlicher Tiefe, Durchmesser und Sauerstoffversorgung integriert. Der Vergleich von Messungen und Simulationen der Lichtausbreitung zeigt, dass die charakteristische Blaufärbung nicht allein durch die Farbe des Blutes entsteht, sondern durch die komplexe Wechselwirkung von Licht mit Gewebe und die Verarbeitung von Farbkontrasten durch das menschliche Auge.

Die Ergebnisse bestätigen erstmals experimentell die theoretischen Modelle zur Farbwahrnehmung von Blutgefäßen und vertiefen das Verständnis dieses klassischen biomedizinischen Phänomens. Gleichzeitig eröffnen sie neue Ansätze für die medizinische Bildgebung und Diagnostik.

Foto aller hergestellten Phantome

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