Das gemeinsame Forschungsprojekt „KoDeKa-Plast“, eine Kooperation zwischen dem Europäischen Zentrum für Dispersionstechnologie (EZD) in Selb und dem Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik (ILM) an der Universität Ulm, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Innerhalb dieses Projekts wurde am ILM ein innovatives Messprinzip zur Detektion von Mikroplastikpartikeln im Durchfluss entwickelt, die bis zu 10 µm groß sind. Mittels der Aufnahme von Raman-Spektren dieser Partikel ist es möglich, die exakte Kunststoffart zu klassifizieren.
Besonders hervorzuheben ist, dass das neue Messprinzip unempfindlich gegenüber Fremdkörpern ist und somit auch in Klär- und Bachwasserproben zuverlässig funktioniert. Dieses Durchflussverfahren verspricht eine deutliche Reduzierung des Messaufwands im Vergleich zu herkömmlichen Methoden.
Ein darauf aufbauendes Kooperationsprojekt mit einem Industriepartner ist bereits in Planung. Ziel ist es, die Sensitivität des Verfahrens weiter zu steigern und es in einem Messgerät umzusetzen.

Am 25. Juni 2024 fand der Forschungstag der Baden-Württemberg Stiftung unter dem Motto „Vertrauen, verstehen, verändern? – Gesellschaftliche Akzeptanz von Wissenschaft“ in den Stuttgarter Wagenhallen statt. Unser herausragender Wissenschaftler war dabei und präsentierte seine neuesten Forschungsprojekte.
Die Veranstaltung startete mit einem inspirierenden Eröffnungstalk von Theresia Bauer, Geschäftsführerin der Baden-Württemberg Stiftung, und Bastian Kremer von Wissenschaft im Dialog. Ein besonderes Highlight war die Videobotschaft von Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Vier spannende Fachvorträge begeisterten das Publikum:
Prof. Dr. Tilman Plehn: Transforming Particle Physics using the AI Toolbox
Prof. Dr. Ulrike Müller: The Alzheimer related Amyloid Precursor Protein APP: Can we harness its physiological functions for therapy?
Prof. Dr. Jan Stallkamp: Robotersysteme für MRT-gestützte Interventionen
Prof. Dr. Martin Hartmann: Wider eine falsch verstandene Skepsis: Über problematische Formen der Wissenschaftskritik
Zwischen den Vorträgen gab es Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Snacks. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten auch an einer beeindruckenden Posterausstellung teilnehmen.
In der Podiumsdiskussion diskutierten renommierte Expertinnen und Experten, darunter Prof. Dr. Martin Hartmann, Dr. Sybille Hinze, Prof. Dr. Amrei Bahr und Prof. Dr. Peter-André Alt, über die Zukunft der Forschungsbewertung und die gesellschaftliche Akzeptanz von Wissenschaft.
Wir sind stolz darauf, dass unser Wissenschaftler Teil dieses bedeutenden Events war und seine Forschung einem breiten Publikum vorstellen konnte.

Die Plasmatechnologie bietet Lösungen für materialspezifische Probleme und ermöglicht es uns, Oberflächen zu beschichten, abzutragen oder chemisch zu funktionalisieren. Unser Know-how umfasst das Atmosphärendruckplasma sowie die Plasma Enhanced Chemical Vapour Deposition (PECVD) bei niedrigen Drücken. Diese Technologien sind besonders schonend und eignen sich hervorragend für Kunststoffe und empfindliche Oberflächen. Mit Plasmatechnologie sind wir unabhängig von Material, Form und Probengröße. Egal ob Kunststoffe, Metalle, Halbleiter, Folien, Textilien, Fasern oder Pulver – wir finden die passende Lösung für Ihre speziellen Anforderungen.
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