We are pleased to announce the publication of our latest article in Materials magazine, titled “Determination of Quantum Yield in Scattering Media Using Monte Carlo Photoluminescence Cascade Simulation and Integrating Sphere Measurements”.
➔ Mit unserer neuesten Veröffentlichung haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Nun können wir die Quanteneffizienz von fluoreszierenden und komplex streuenden Materialien schnell und präzise bestimmen. Damit entfallen unsichere Korrekturfaktoren und zeitaufwändige Referenzmessungen.
Diese Innovation ist von zentraler Bedeutung für die Entwicklung effizienter Weißlicht-LEDs und neuartiger breitbandiger Lichtquellen. Unsere Methode liefert nicht nur exakte Quanteneffizienzen, sondern zusammen mit vorherigen Arbeiten nun eine vollständige Charakterisierung der optischen Eigenschaften für fluoreszierende Materialien – eine wesentliche Grundlage für die Optimierung von LEDs.
Die Veröffentlichung ist Teil des Adelphos-Projekts, das digitale optische Zwillinge für die Entwicklung halbleiterbasierter Weißlichtquellen schaffen soll. Damit können wir künftig Lichtquellen mit höherer Energieeffizienz realisieren, die in Bereichen von der Beleuchtung, Lebensmittel-Qualitätskontrolle bis hin zur medizinischen Diagnostik Anwendung finden.

We are pleased to announce the publication of our latest article in photonics magazine, titled “Hybrid Method for Solving the Radiative Transport Equation”.
➔ In dieser Veröffentlichung wird die Strahlungstransportgleichung – neben den Maxwellschen Gleichungen die zentrale Gleichung zur Beschreibung der Lichtausbreitung – in Integralform gelöst. Dabei kommt ein Hybridansatz zum Einsatz, der die klassische Methode der Kugelflächenfunktionen einbezieht. Dieser neuartige Zugang ermöglicht erstmals die direkte Auswertung der winkelaufgelösten Strahldichte an Grenzflächen anisotrop streuender Medien bei minimalem Mehraufwand.

Der Landtagsabgeordnete Michael Joukov (Grüne) besuchte vor Kurzem das Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik (ILM) in Ulm, um sich über aktuelle Forschungsprojekte und innovative Anwendungsfelder der Lasertechnologie zu informieren. Das ILM ist Teil der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW), die den Wissenstransfer in die Wirtschaft stärkt und zur technologischen Wettbewerbsfähigkeit des Landes beiträgt.
Michael Joukov erhielt bei seinem Besuch am ILM umfassende Einblicke in die strategische Ausrichtung des Instituts. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Labore wurde ihm die interdisziplinäre Forschungsarbeit vorgeführt:
Den Auftakt bildete die Präsentation neuester Entwicklungen im Bereich Plasmatechnologie. Im Plasmalabor demonstrierten die Wissenschaftler, wie Sensorchips mit speziellen Plasmaschichten funktionalisiert werden, um sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ wie PFAS sofort und direkt vor Ort nachweisen zu können. Diese Technologie hat insbesondere im Katastrophenschutz, in der Umweltüberwachung sowie in der Wasseraufbereitung großes Potenzial.
Im neu gegründeten Zentrum zur Bestimmung der optischen Eigenschaften (ZOE) zeigte das ILM eindrucksvoll, wie unter anderem mithilfe künstlicher Intelligenz optische Eigenschaften unterschiedlichster Materialien analysiert werden können. Am Beispiel von Bodenseeäpfeln und menschlichem Gewebe – etwa bei Melanomen – wurde das breite Anwendungsspektrum der Technologie deutlich.
Ein weiteres Projektbeispiel lieferte das Thema Frauengesundheit. Mithilfe hyperspektraler Bildgebung werden für das menschliche Auge unsichtbare Zellveränderungen sichtbar gemacht – eine vielversprechende Methode, um z. B. Veränderungen am Gebärmutterhals während eines operativen Eingriffs eindeutig zu erkennen und zu behandeln.
Zum Abschluss des Rundgangs wurde das holografische Mikroskop vorgestellt, das neue Möglichkeiten für eine schnellere Sepsisdiagnostik eröffnet und für die klinische Praxis einen bedeutenden Fortschritt darstellt.
Der Besuch unterstrich die wichtige Rolle des ILM als Impulsgeber für praxisnahe Forschung und technologische Innovation in Baden-Württemberg. Die vorgestellten Projekte veranschaulichten, wie Lasertechnologien konkrete Lösungen für Herausforderungen in Gesundheit, Umwelt und Industrie bieten.

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