Verständnis der Lichtausbreitung als Basis vieler Optik-Anwendungen in Medizin und Technik

Die Abteilung Quantitative Bildgebung und Sensorik beschäftigt sich mit der modellgestützten simulativen und messtechnischen Bildgebung und Sensorik. Ziel ist die direkte Informationsgewinnung auf Basis von Physik-basierten Modellen der Lichtausbreitung in den

untersuchten Medien bzw. Objekten, d. h. ohne auf Kalibrationsmessungen zurückgreifen zu müssen. Dafür wurde eine Vielzahl von verschiedenen Messverfahren und theoretischen Methoden entwickelt.

Beispielhafte Messtechnik-Projekte

  • Direkte absolute Bestimmung der Inhaltsstoffe von Lebensmitteln
  • Nicht-invasive Ermittlung von Vitalparametern am Menschen
  • (Früh)Erkennung und Klassifizierung von Gewebeveränderungen wie Melanome oder Endometriosis
  • Bestimmung der optischen Eigenschaften von trüben Medien wie biologisches Gewebe, Zahnersatzmaterialien, (Effekt-)Autolacke oder Beleuchtungselemente
  • Ermittlung der Bestandteile und Mikrostruktur von Böden, Schnee, Blättern, Pulvern oder pharmazeutischen Produkten
  • Messungen 3D-Topographie streuender Medien

Beispielhafte Simulations-Projekte

  • Rendering von biologischen und technischen Objekten
    (das Bild links zeigt als Beispiel die Simulation der Farbe
    von Venen in der Haut, wobei der Radius und die Tiefe
    der Venen verändert wurden)
  • Simulation von mikroskopischen Bildern (OCT, LSM)
  • Arbeiten zum Wave-Front-Shaping
  • Farbmanagement von Kunststoffen oder von 3D-Drucken

Weitere Informationen:

Ansprechpartner

Prof. Dr. Alwin Kienle

Abteilungsleiter Quantitative Bildgebung / Sensorik

Tel: +49 (0)731 / 1429 224

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