Bei der Bestimmung der optischen Eigenschaften mit einer Ulbrichtkugel wird eine Probenschicht an eine Öffnung einer Ulbrichtkugel platziert und einmal durch die Kugel und ein weiteres mal von außen punktförmig beleuchtet. Dabei wird die gesamte diffuse Remission und Transmission der Probe mit einem Spektrometer spektral aufgelöst gemessen. Aus diesen beiden Messgrößen können durch Vergleich mit der Lösung der Strahlungstransportgleichung der Absorptions- und der effektive Streukoeffizient für jede

 

Wellenlänge bestimmt werden (siehe Bild). Am ILM wurde die Methode unter Berücksichtigung aller möglicher Kugelfehler (z. B. Verlust durch offene Öffnungen, direkte Beleuchtung des Detektors) optimiert und an einer Vielzahl von Phantommessungen validiert. Hierzu wurde mittels modernem 3D-Druck eine optimierte Ulbrichtkugel gedruckt und innen professionell beschichtet (siehe Bild). Diese Methode wird oft als Referenzmethode für die Bestimmung der optischen Eigenschaften angesehen.

 

 

 

Highlights:

  • Getrennte Bestimmung des Absorptions- und effektiven Streukoeffizienten
  • Schichtproben notwendig
  • Robuste Methode, da über den Halbraum integriert wird
  • Messungen von Flüssigkeiten in Küvetten möglich
  • Methode erfolgreich validiert

Ansprechpartner

Dr. Florian Foschum

Gruppenleiter Kalibrationsfreie Sensoren

Tel: +49 (0)731 / 1429 779

Prof. Dr. Alwin Kienle

Abteilungsleiter Quantitative Bildgebung / Sensorik

Tel: +49 (0)731 / 1429 224

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